Vorzeigeobjekt Lilienthalhaus: Erfahrungswerkstatt bot Einblicke in nachhaltiges Bauen


Braunschweig, 20. September 2018. Rund 40 Interessierte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen haben heute einen Blick hinter die Kulissen gewagt: Sie folgten der Einladung der Regionalen Energieagentur e. V. (REA) zur Erfahrungswerkstatt ins Lilienthalhaus. Dort berichteten Experten über die Planungs- und Bauphase des Gebäudes und diskutierten anschließend mit den Teilnehmern zeitgemäße Technologien für nachhaltiges Bauen.

Die Volksbank BraWo Projekt GmbH hat mit dem Lilienthalhaus ein innovatives und zukunftsorientiertes Büro- und Dienstleistungsgebäude geschaffen. Dafür gewann das Unternehmen im März 2018 den ersten Preis beim 3. Wettbewerb Ressourceneffizienz für die Region in der Kategorie kleine und mittlere Unternehmen. „Langfristig nachhaltige Projektentwicklungen sind unser Markenzeichen. Eine durchdachte Planung, der Einsatz zukunftsweisender Materialien sowie ein kreatives regionales Team ließen aus der Idee eines energie- und ressourceneffizienten Zentrums für Luft-, Raumfahrt und Mobilität mit dem Lilienthalhaus Realität werden“, sagt Ivan Binder, Projektentwickler bei der Volksbank BraWo Projekt GmbH. Das Lilienthalhaus der Volksbank BraWo Projekt GmbH überzeugt mit einem ganzheitlichen Energiekonzept. „Durch seine besondere Architektur und die räumlichen Qualitäten regt das Lilienthalhaus zu Austausch und Kreativität an“, ergänzt Laurits Stahm vom Büro Architektenrüdiger.

Außerdem spart die besondere Verglasung der Fassade und die Folienkissenkonstruktion auf dem Dach des Atriums Material und Betriebskosten. Bis zu 50 Prozent des Strombedarfs bezieht das Gebäude zudem aus einer Photovoltaik-Anlage. Dafür erhält der Neubau eine Goldzertifizierung von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e. V. Dr. Stephan Anders, Leiter System bei der DGNB, begründet das unter anderem so: „Das Gebäude zeichnet sich durch die ganzheitliche Berücksichtigung der DGNB-Anforderungen an nachhaltige Gebäude aus. Neben der identitätsbildenden Gestaltung punktet der Bau insbesondere beim Komfort für den Nutzer, bei der sehr guten Innenraumluft, der Umsetzung der Barrierefreiheit sowie der Qualitätssicherung bei der Bauausführung.“ Nach den Vorträgen fand eine Führung durch das Gebäude statt, die mit einem kleinen Imbiss und Zeit zum Austausch endete.