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Liebe Leserinnen und Leser,

„noch so ein Sieg, und die Welt ist verloren“

titelte die Zeitschrift Die Welt in ihrer Headline über den Bericht zum Abschlusskommuniqué der Weltklimakonferenz in Kattowitz am 16.12.18. Zum Ausdruck kam hier die nüchterne Erkenntnis, dass der Erfolg der Konferenz schon alleine im Vorhandensein eines gemeinsamen Abschlussdokumentes und des Nichtscheiterns zu finden ist. Drei Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen zeigt der aktuelle Sonderbericht des Weltklimarats IPCC, dass sogar 1,5 Grad Erwärmung noch zu viel für das Weltklima wären – und betont damit die ganze Dramatik des gemeinsamen Ringens um ein weltweit abgestimmtes Vorgehen zum Klimaschutz.

In Zeiten langanhaltender guter Konjunkturwerte, niedriger Arbeitslosigkeit und voller Auftragsbücher fällt es schwer, heute Entscheidungen zu treffen, die erst in fünf, zehn oder sogar zwanzig Jahren wirken und dem Gemeinwohl dienen. Und dennoch, die Zeiten stehen auf Energiewende 2.0. Die Digitalisierung wird erheblich dazu beitragen, bisher nicht generierbare Energie- und Ressourceneffizienzen auszuschöpfen. Dies betrifft nicht nur den Dienstleistungsbereich, sondern auch gerade den Produktbereich, wo mithilfe von Algorithmen und künstlicher Intelligenz, Effizienzen bei der Herstellung bzw. der Entsorgung und der Wiederverwertung gehoben werden können. Passend zu unserer Region sei hier die Automobilindustrie erwähnt, die sich derzeit massiv auf die Einführung einer vollumfänglichen Produktpalette von Elektrofahrzeugen zum Jahr 2020 vorbereitet, inkl. neuer Werkstoffe und Verfahren zum Recycling ihrer Produkte.

2.0 ist auch die passende Lebensphase der Regionalen EnergieAgentur. Am 05.12. erfolgten die ordentlichen Vorstandswahlen. Die Mitgliederversammlung wählte mit Detlef Bade, Florian Bernschneider und Dr. Ralf Utermöhlen einen neuen geschäftsführenden Vorstand.

Wir sind überzeugt, dass die Vereinsgeschicke mit dem neuen Vorstand in gute Hände gelegt werden und wünschen dem neuen Vorstand alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft. Der bisherige Vorstand gestaltete in den letzten vier Jahren die Gründungs- und Aufbauphase der REA. Dies war mit viel Engagement, Leidenschaft und Herzblut versehen und gelang dank der hohen Bereitschaft zur Zusammenarbeit aller. Dafür bedanken wir uns als scheidender Vorstand ganz herzlich bei allen Partnern, Akteure und Vereinsmitgliedern.

Wir wünschen Ihnen anregende Lektüre mit dem Newsletter und einen energieeffizienten Start in das neue Jahr 2019.


Das Wichtigste zuerst!

Kooperation mit Avacon

SmartBench – innovative Stadtmöblierung in der Region

Helmstedt, 25. Oktober 2018. Hinsetzen, den Akku laden und im Internet surfen: Das können Passanten seit Mai auf einer digitalen Sitzbank auf dem Holzberg in Helmstedt. Heute hat die Stadt die zweite moderne Sitzgelegenheit dieser Art am Bahnhof erhalten. Die Regionale EnergieAgentur e. V. (REA) und die Avacon AG übergaben das Sitzmöbel am Nachmittag an Helmstedts Bürgermeister Wittich Schobert. „Mit der Aktion wollen wir Impulse für die Digitalisierung setzen“, sagt Gunnar Heyms, stellvertretender Geschäftsführer der REA.

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Ginkgo-Baum für Liebenburg: Verwaltungsmitarbeiter der Gemeinde radeln mit neuem Pedelec auf ersten Platz

Liebenburg, 18. Oktober 2018. Über dreieinhalb Meter ist er hoch: der Ginkgo- Baum, der seit heute Schatten im Gemeindepark vor dem Liebenburger Rathaus spendet. Er ist der Preis für insgesamt 254 Kilometer, die Verwaltungsmitarbeiter der Gemeinde von Mai bis September mit einem elektrobetriebenen Dienstfahrrad zurückgelegt haben. Im Frühjahr erhielten die Gemeinde Liebenburg und die Stadt Langelsheim von der Regionalen Energieagentur e. V. (REA) je ein Pedelec mit Zubehör. Bei der damaligen Übergabe vereinbarten die beiden Bürgermeister diesen Wettbewerb: Wer bis zum 3. September 2018 die meisten Kilometer auf dem Tacho hat, wird mit einem Ginkgo-Baum als Zeichen für besonderes Umweltengagement belohnt. Alf Hesse, Bürgermeister der Gemeinde Liebenburg, freut sich über den Gewinn: „Für uns hat sich ganz klar gezeigt, dass Pedelecs für kürzere Dienstfahrten eine umweltschonende Alternative zu den ursprünglich genutzten Fortbewegungsmitteln wie Dienstwagen sind.“

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Mit "Solar-Checks" in Salzgitter Energie produzieren

Wie und ob können Hauseigentümer Solarenergie nutzen? Eine hilfreiche Antwort lieferte der zum zweiten Mal in der Stadt Salzgitter durchgeführte Solar-Check vom 13. August bis zum 15. Oktober 2018. Mehr als 50 Hauseigentümer haben bei den meist einstündigen Beratungsterminen durch einen neutralen Energieberater erörtert bekommen, ob ihr Haus für Solar-Energie geeignet ist und welche Lösungen für sie in Frage kommen. Die Umsetzung der Kampagne erfolgte durch die Stadt Salzgitter in Kooperation mit Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH.

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Veröffentlichung der Broschüre zum Wettbewerb Ressourceneffizienz für die Region

Effizienzpotenziale erkennen und nutzen

Schon kleine Maßnahmen und der Einsatz moderner Technologien leisten einen großen Beitrag, um Energie effizient zu nutzen und den Verbrauch nachhaltig zu reduzieren. Gerade im Mittelstand suchen Unternehmen nach neuen Wegen, um ihren Ressourcenbedarf zu verringern. In unserer Region gehen viele Unternehmen wie auch Kommunen und kommunale Unternehmen bereits mit gutem Beispiel voran.

In dieser Broschüre stellen wir Ihnen die Gewinner und Teilnehmer des 3. Wettbewerbs Ressourceneffizienz für die Region 2018 der REA und ihre betrieblichen Projekte vor.

Informationen zu Anforderungen und Umsetzung der Maßnahmen sowie ein abschließendes Fazit geben wertvolle Einblicke in die Projektorganisation. Wir wollen Ihnen zeigen, wie Sie Energie sparen und mit welchen Mitteln Sie die Ressourceneffizienz steigern können. Lassen Sie sich dazu ermuntern, eigene Energieeffizienzprojekte umzusetzen.

Download der Broschüre

Rückblick: Erfahrungswerkstatt bot Einblicke in nachhaltiges Bauen

Rund 40 Interessierte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen haben am 20. September 2018 einen Blick hinter die Kulissen gewagt: Sie folgten der Einladung der Regionalen Energieagentur e. V. (REA) zur Erfahrungswerkstatt ins Lilienthalhaus. Dort berichteten Experten über die Planungs- und Bauphase des Gebäudes und diskutierten anschließend mit den Teilnehmern zeitgemäße Technologien für nachhaltiges Bauen.

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Rückblick: Veranstaltung 06.09.2018 Förderprogramme für Wohngebäude – Energieeffizienzmaßnahmen und erneuerbare Energien

Die Veranstaltung informierte über die aktuellen Förderprogramme des Landes Niedersachsen, der BAFA und der KfW für Energieeffizienzmaßnahmen und erneuerbare Energien in Wohngebäuden. Die Vorträge von Referenten aus den jeweiligen Förderinstitutionen erläuterten die Schwerpunkte, Förderdetails, Kombinationsmöglichkeiten und die jeweiligen Antragswege. Ein Erfahrungsbericht von einer geförderten Wohngebäudesanierung aus Wolfsburg bot Einblicke und Umsetzungstipps aus der Praxis. Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen richteten die Veranstaltung in Kooperation mit der REA aus. Die Vortragspräsentationen stehen hier zum Download bereit. 


REA News

Vorhandene Solarkapazitäten erkennen und nutzen Beispiel für die Einbindung des REA-Netzwerks in regionale Energieprojekte

Für die Bühler GmbH aus Braunschweig wurde in Zusammenarbeit mit dem REA-Mitglied Gast & Partner GmbH und dem Energiemanager der Kooperationsinitiative Maschinenbau e. V. (KIM) eine Potenzialanalyse für die solare Nutzung der Hallendächer durchgeführt. Das Ziel der Analyse war es die betriebseigenen Dachflächen aufzunehmen und auf die Eignung für die Installation einer Solaranlage zu untersuchen. Ergänzend zur Analyse wurde eine Entwurfsanlage geplant, um den finanziellen Aufwand für die Installation zu bewerten.

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Neues aus der Region

Wettbewerb Fördermittel: Ihre investive Maßnahme für den Klimaschutz

Im Rahmen des Masterplans 100 % Klimaschutz besteht die Möglichkeit, Fördermittel des Bundes für die Realisierung einer ausgewählten investiven Maßnahme zu beantragen. Bis zum 31. Januar 2019 haben Kommunen im Verbandsgebiet die Möglichkeit ihre Projektskizze beim Regionalverband einzureichen.

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Förderung und Wissenswertes

Kommunaler Klimaschutz: BMU baut Förderung stark aus

10 Jahre Kommunalrichtlinie: Passend zum Jubiläumsjahr geht die neue „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld“ des Bundesumweltministeriums (BMU) an den Start. Im Rahmen der novellierten Kommunalrichtlinie, die am 1. Januar 2019 in Kraft tritt, wird die Unterstützung von Klimaschutzprojekten in Kommunen erheblich ausgeweitet. Vor allem in den Bereichen Mobilität, Abfall, Abwasser und Trinkwasserversorgung schafft das BMU neue Fördermöglichkeiten, erweitert den Kreis der Antragsberechtigten und setzt Akzente im Energie- und Umweltmanagement.

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REA Mitglieder stellen sich vor

merkWATT – das Büro für Energie, Klimaschutz und regionale Entwicklung: Dem Gemeinwohl verpflichtet

„Wir verbinden Menschen und Technik“ lautet das Motto, dem merkWATT, nahe dem Braunschweiger Kohlmarkt zuhause, seit seiner Gründung 2008 verbunden ist. Das oberste Unternehmensziel von Sabine Neef und Michael Fuder als geschäftsführende Gesellschafter ist es, Beiträge zur Umgestaltung der heutigen Industriegesellschaft hin zu ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit zu leisten.

Während merkWATT in seinen ersten Jahren vor allem konzeptionell arbeitete (z. B. Klimaschutzkonzepte für Industriestädte wie Salzgitter,  Peine und Hanau, aber auch für ländliche Regionen wie den Landkreis Wolfenbüttel erstellte), legt das Unternehmen heute einen größeren Fokus auf die Umsetzung. Sabine Neef: „Wir wissen längst, was zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels notwendig ist – wir müssen es endlich tun!“ Dabei sieht merkWATT Projekte zur lokalen oder regionalen Entwicklung immer auch unter dem Aspekt, wie Energiewende, Klimaschutz und Steigerung der Lebensqualität miteinander verbunden werden können.

Ein gutes Beispiel dafür ist ein aktuelles, inzwischen landesweit beachtetes Kernprojekt von merkWATT, die „Autonome Dorfmobilität“ (AUNO DOMO). Hier werden im Bottom-up-Ansatz gemeinsam mit Bürgern vor Ort Bausteine einer intermodalen „Mobilität für alle“ in ländlichen Räumen entwickelt und ausprobiert. merkWATT steuert fachliches Knowhow bei, organisiert und moderiert die Arbeit der engagierten Pioniere vor Ort und übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit. Das Land Niedersachsen – neben der Stiftung Zukunftsfonds Asse ein wichtiger Förderer des Projekts – erhält so Erkenntnisse, die auf das ganze Land und darüber hinaus angepasst übertragbar sind.  

Auch beim Projekt „GUTKLIMA“ wird die Bereitschaft vieler Menschen zum Umsteuern genutzt und unterstützt: Als eines von bundesweit acht Modellprojekten entwickeln und erproben das zur Stadt Sehnde gehörende Bolzum und seine Nachbardörfer in einer Partnerschaft zahlreicher Institutionen klimafreundliches Alltagshandeln. merkWATT unterstützt die Akteure insbesondere mit der Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen.

Beteiligt ist merkWATT ebenso an einer der wohl schwierigsten Aufgabe unserer Zeit, der Lagerung der radioaktiven Abfälle aus ganz Deutschland: Für das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit und die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung entwickelt und moderiert merkWATT bundesweite Beteiligungsprozesse. „Durch enge Verbindungen zur Partizipationsforschung können hier immer aktuelle Erkenntnisstände zugrunde gelegt werden“, freut sich Michael Fuder.  

Gestaltung und Moderation von komplexen, auch konfliktbehafteten Prozessen und Veranstaltungen sind generell ein Schwerpunkt von merkWATT. Diese Kernkompetenz bringt merkWATT auch in Kooperationen mit regionalen und überregionalen Partnern ein. Ein Beispiel: Gemeinsam mit dem REA-Mitglied rpb – ingenieure aus Vechelde-Köchingen erarbeitete merkWATT das vom Bundesumweltministerium geförderte „Quartierskonzept“ für die klimaneutrale Sanierung der Siedlung „Heimstatt Röderhof“, einer Einrichtung der Katholischen Kirche für Menschen mit Behinderung im Landkreis Hildesheim; beteiligt waren bei diesem höchst innovativen Projekt außerdem das Institut für Solarforschung Hameln und die Firma Stiebel Eltron.  

Sabine Neef und Michael Fuder erhoffen sich von der Neuorganisation der REA Schwung für lohnende Energie- und Klimaschutzaktivitäten in der Region. „Daran beteiligt sich merkWATT gerne mit Kreativität und Engagement“, sagt das Geschäftsführungsduo unisono.


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